Magazincover gestalten

Monat 6 in der Ausbildung Grafikdesign. Layout und Editorial Design war das Thema. Nachdem ich gerade mein Buch “Hand in Hand: Wie Geschwisterliebe wachsen kann” selbst layoutet und das Cover gestaltet habe, war das natürlich weiterführend ein spannendes Thema für mich. 

Die Aufgabenstellung für die Monatsaufgabe war die Gestaltung von einem Magazincover für eine Zeitschrift in drei verschiedenen Variationen. Aus drei vorgegebenen Magazinen konnte ich eines wählen und sollte dazu ein fotografisches, ein illustriertes und ein typografisches Cover gestalten. Das Titelthema der Zeitschrift “Zen” – einem Wohnmagazin war ebenfalls vorgegeben und lautete Einfachheit. Genau mein Thema, da mich der Minimalismus in all seinen Facetten ja schon lange beschäftigt.

Ich überlegte mir also drei mögliche Artikelthemen, die in so einer Ausgabe erscheinen könnten, diese wollte ich aufs Cover bringen. Ich mag es nicht, wenn Magazine zu viele Inhalte vorn präsentieren, da wirkt das Cover schnell überladen. Drei Titel schienen mir aber machbar.

Als erstes überlegte ich mir ein Titellogo für so ein Magazin. Zen lädt dazu ein, es kalligrafisch mit Pinsel zu schreiben. Das war mir aber nach einigen Versuchen alles zu verspielt und unruhig für den Namen. Also spielte ich mit schlichten serifenlosen Schriftarten. Erst als ich das e als Kleinbuchstabe zwischen großbuchstabige Z und N gesetzt hatte, war ich zufrieden, weil es so einfach, aber doch individuell und wiedererkennbar war.

 

Für das fotografische Cover suchte ich nach einem Foto von einer einfachen, aber doch interessanten Wohneinrichtung. Das war gar nicht so einfach, zumal das Format ja klar A4 hochformatig war. Viele Fotos sind aber im Querformat. Nach einigen Versuchen gefiel mir das Spiel mit den Glühbirnen im Bild besonders gut.

 

Das typografische Cover forderte mich eine Weile. Von Anfang an war mir klar, dass das Wort Simplify das Cover prägen sollte. Aber wie? Wieder versuchte ich das Spiel mit der Kalligrafie, scheiterte aber daran weil es zu unklar war so allein und verloren. Dann kam mir die Idee mit mehr Text zu spielen und so entstand der Textblock. Auf der Suche nach einem sehr dezenten Hintergrund fand ich das Bild mit dem Stuhl, den ich dann als Kontrast seitlich setzte.

 

Das illustratorische Cover sollte klar ein farblich prägnantes Spiel werden. Hier ging es mir um den Blickfang auf eine schlichte Zeichnung.

Um das Titelthema Einfachheit auch auf dem Cover zu transportieren, habe ich eine klare Symmetrie zwischen Titellogo und Text gewählt. Dazwischen sollte ein Spiel aus Bild und Farbe für sich sprechen.

Viel Freude hat das gemacht. Nun freue ich mich auf den nächsten Monat.

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