Ein 12von12 der besonderen Art. Wir sind mitten im Urlaub in Island. Also nehme ich Euch mit durch unseren Tag. Es war ein Reisetag, wir sind von Husavik im Norden nach Djupivogur im Süden gefahren. damit haben wir tatsächlich die Hälfte der Reise hinter uns und auch schon viel gesehen.
Am Morgen bin ich wie immer die erste, die wach wird. Vor allem auch, weil wir bis 11 auschecken müssen, also packen, zammräumen, nix vergessen. Aber erstmal Kaffee und die erste Ladung Postkarten mit Briefmarken bestücken.

Danach dann ab quer durchs Inland. Wir haben den Myvatn einfach mal ignoriert. Da war ich letztes Jahr und der war schrecklich langweilig und voller nerviger Fliegen. Stattdessen hab ich die Kids nach Hverir geschleppt, wo es einfach extrem viel nach faulen Eiern riecht und sie haben es auch wirklich nicht lange ausgehalten. .

Die Straße ansonsten immer schön geradeaus, wenig Verkehr, karge Landschaft. Man vergisst dann beim Fahren manchmal auf welchem Planeten man sich grad eigentlich befindet und würde R2D2 um die Ecke kommen, würde man sich wohl auch nicht wundern.

Toiletten sind ja auch sehr sehr rar gesäht unterwegs, da ist man dann froh, wenn man an so einem kleinen niedlichen Lokal im Nirgendwo vorbeikommt.

Spontane Mittagspause mit unzähligen Hot Dogs für den Sohn, Suppen und Waffeln. Aber ehrlich, wer wird jemals von einem Hot Dog satt? Warum gibt es die nicht automatisch im Doppelpack??

Und nein, über die Preise reden wir nicht. Wir atmen beim Bezahlen einfach tief durch. Ein Euro sind ca. 140 ISK. Wer das ausrechnen will, ist selbst schuld. W

Weiter gings auf der Ringstraße durchs Nirgendwo. Da taucht halt mal irgendwo so ein Wasserfall auf. Stehenbleiben, hinspazieren, Foto machen. Weiter gehts. So geht das hier großteils den ganzen Tag.

Danach musste ich unbedingt nachschauen, ob der rote Sessel noch am Hang steht im Nirgendwo. Den hab ich da letztes Jahre schon stehen sehen. Und er steht noch immer da. Viel zu schön eigentlich für so mitten im Nichts. Aber irgendwie auch hübsch, dieses Stilleben. Was man hier manchmal so für Orte findet, das ist schon sehr skurril und irgendwie sehr sehr sympathisch.

Kurz drauf sind wir in Egilstadir gelandet. Hier hieß es Tanken und Einkaufen. Davon hab ich kein Foto, weil das is ja langweilig. Dafür waren wir dann noch beim Nesti und haben uns Eis gekauft. Das erste überhaupt diesen Sommer. Die Auswahl an Toppings und Soßen hat mich überfordert, aber ich habs gut getroffen.

Irgendwie hab ich dann auf dem Weg nach Djupivogur eine falsche Abzweigung genommen und bin auf einer dreistelligen Straße gelandet und wer Island kennt, weiß, dass man das dann kaum noch Straße nennen kann. Hossa. Es war landschaftlich traumhaft, viele kleine Wasserfälle, die links und rechts von den Gletschern runterkamen. Aber ich war zu sehr damit beschäftigt auf der Straße zu bleiben.

Nochmal ein sehr beeindruckender Wasserfall, da haben wir dann auch kurz gehalten, aber die Kids hatten alle gepennt im Auto und waren nur sehr verwirrt, wo wir uns grad befinden.

Und dann nach noch ca. 30min Ringstraße und Asphalt, sind wir im Süden gelandet. Die Unterkunft wieder traumhaft schön mit Blick auf den Hafen. Mit dem Jüngsten war ich grad noch kurz am Strand, aber es war extrem windig und kalt und wir haben Hunger.

Deshalb mach ich uns jetzt Pizza zum Abendessen und dann chillen wir hier in die nicht dunkel werdende Nacht hinein.
Noch mehr 12von12 gibts drüben bei Draußen nur Kännchen. Danke fürs Reinlesen!
Island steht auch noch auf meiner Travel-Bucket-List 🙂
Und es sieht nach einem wundervollen Tag bei euch aus.
Genießt die Reise und lasst es euch gut gehen.
LieGrü
Elena
ja, es ist traumhaft! Danke und liebe Grüße!
Husavik – ach da muss ich gleich an den ESC Film denken 😀 Deine Tochter kennt den vielleicht.
Die Preise habe ich bedauerlicherweise nachgerechnet, aber egal. Genießt es! 🙂
nee, die kennt den nicht, aber ich. haha. der war witzig!