Und schon wieder der Zwölfte und er erinnert mich daran, dass wir vor einem Monat noch in Island waren. Ach hach. Es scheint schon wieder sooo ewig her. Und ausgerechnet da oben ist heute totale Sonnenfinsternis. Naja, wenn die Sonna da überhaupt durch die Woken kommt ha.
Hier klingelt der Wecker heute mal ausnahmsweise früh. Eigentlich fahre ich ja Ferienmodus und beginne zu arbeiten, wenn ich aufwache. Aber es ist grad so viel zu tun, dass ich noch gut was wegarbeiten will, bevor der Jüngste erwacht. Aber erstmal fünf Minuten hocken, atmen, warmes Wasser trinken.

Danach gibts Kaffee und Dankbarkeitstagebuch. Das führe ich seitdem die Tochter in Island meines geklaut hat, was ich mir dort gekauft habe. Hab ich halt parallel mein eigenes angefangen und ja, es wirkt schon ein bisschen in die Richtung, dass ich auch die kleineren Dinge wahrnehme im Alltag. Das ist grad überhaupt meine Aufgabe. Auch kleine Erfolge feiern. Darin bin ich nicht so gut. Das üb ich jetzt.

und jetzt aber wirklich ran an die Arbeit. Der Schreibtisch schaut aus wie Kraut und Rüben und ich mag das gar nicht, aber es ist zu viel Arbeit als dass ich Zeit und Nerven hätte mich um das Chaos rundherum zu kümmern.

Was nebenbei auch nicht fehlen darf: Der Blick aufs Wetter. Grad nicht sehr erquickend, aber zumindest heute ist es mal halbwegs erträglich und vor allem die Nächte sind im Moment schön kühl.

Als der Jüngste wach ist, erzähle ich ihm von der anstehenden Sonnenfindernis, wir schreiben im Hauschat, dass wir Pappschachteln suchen für eine entsprechende Kamera und werden prompt von der Nachbarin beliefert. Und der Jüngste bastelt sofort los.

Wir finden aber noch mehr Anleitungen und probieren alles mögliche aus. Besonders angetan hat uns diese Linsenkamera…

Für die wir sehr viele Chips essen müssen demnächst…

Und mit der man alles aufm Kopf sieht. Wir haben uns aber für die Sonnenfinsternisbeobachtung für eine andere entschieden, mit der man nicht direkt in die Sonne schaut.

Nachm Mittag braucht der Große meinen Laptop, also setze ich mich eine Runde auf den Balkon und lese. Grad haben es mir Islandkrimis angetan. Eh klar warum. Ich hab ja oben schon einen gelesen, der hier ist zwar literarisch nicht so großartig, aber immerhin bin ich inhaltlich da wo ich hingehöre. Und überhaupt hat es mir ja True Crime angetan zur Zeit. Ach. Nich dass ich am Ende noch auf die Idee komme einen Krimi schreiben zu wollen. Hülfe.

Und dann wollte der Jüngste mal an die Luft, was ich sehr begrüßt habe. Vor allem diese Nebelstehlen haben es uns angetan hier. Davon stellt Wien immer mehr auf, was wirklich hin und wieder mal kurzen Effekt hat.

Und gegenüber hab ich im offenen Bücherschrank noch einen Roman gefunden, der in Island spielt. Ha!

Und am Abend dann am Dach die Sonnenfinsternis. Wir hüpften von einer Terrasse zur anderen, weil die Sonne mit uns Verstecken spielte hinter all den anderen Hochhäusern hinter unserem. Aber wir haben einen guten Teil mitbekommen, das war aufregend und die Bastelei hat sich gelohnt heute.

Danke fürs Reinlesen! Noch mehr 12von12 mit sicher auch vielen SoFi Fotos findet Ihr drüben bei Draußennurkännchen.
Interessante Buchtipps! Indridason habe ich lang nicht gelesen, zuletzt in einem heißen Sommer im Garten, wo das tw kalte Island mich beim Lesen schön abkühlte… ;-))
lg
ja, da kann man sich schön in kühle Gefilde denken und bei den Fällen wird einem auch eher kalt brrrr. Liebe Grüße!