Gestern hatte ich ein Erstgespräch für ein Coaching, das ich nun starten werde. Die Idee kam mir letzte Woche und manchmal muss ich über mich selbst lachen. Wenn ich da sitze und denke: natürlich machst du jetzt endlich ein Coaching, weil du dich sonst ewig weiter im Kreis drehst.
Und natürlich hätte ich schon vor Monaten, vor Jahren auf die Idee kommen können. Aber hätte hätte Handtuchhalter… Bringt einen Ja auch nicht weiter. Und Fakt ist auch, dass ich mich davor gefürchtet hab erstmal zig Erstgespräche mit irgendwelchen Coaches zu führen, bevor ich einen finde… ach. Nein, bei Karin wusste ich gleich, dass es passt.
Was spannend war im Gespräch mit Karin war, dass wir natürlich schnell auf ADHS kamen und sie mir ganz klar aufgezeigt hat, wie ich zwar weiß, dass ich ADHS habe und das auch reflektiere, wie ich aber weiterhin versuche mit diesem ADHS ein „normales“, sozusagen nichtdivergentes Leben zu führen. Und da renne ich natürlich ständig gegen Beton. Autsch.
Es war so erleichternd das zu hören. Als hätte mir jemand ein Licht angeknipst, mich aufgeweckt und gesagt: Hey, du darfst es auch anders probieren. Auf Deine Art. Und ich weiß ja, dass ich gern Pippi Langstrumpf Style mein Ding mache. Aber nur im gewissen Rahmen. Aber wenns ums Ziele setze und erfüllen geht, da gehe ich noch immer die alten gleichen Wege wie früher. Und wundere mich, warum ich nicht ankomme. Naja, spätestens ab dem Moment war klar, wie dringend ich dieses Coaching brauche.
Ich bin sehr gespannt. Und freue mich drauf. Bin neugierig. Es ist, als würde ich vor einer Tür stehen, zu der ich den Türcode nicht kenne. Aber jemand ist bereit mir ein Rätsel in die Hand zu drücken, mit dem ich vielleicht hoffentlich den Code entschlüsseln kann. Let’s go! (Montag geht’s los, also Monday let’s go!)
Ich drück dir die Daumen für offene Räume hinter der Tür ….
Danke Dir! ❤️