Happysadhappy

English version below

Schon verrückt. Einen Tag fühlt man sich einsam und traurig. Dann plötzlich wieder ein völliger Hypde Day.

Eventuell bin ich heute ein bisschen aufgeregt durch’s Institut gehüpft. Ohne ersichtlichen Grund. Ich war einfach gut drauf und das hat man wohl gemerkt. Jedenfalls war nix mehr zu spüren von der Traurigkeit vom Wochenende.

Und irgendwie ist das hilfreich. Weil ich weiß, wenn ich traurig bin, dass das auch wieder vorbei geht. Und wenn ich so supergut drauf bin wie heute, weiß ich gleichzeitig, dass das jetzt nicht ewig so sein wird. Das ist auch gut so. Rein vom Energielevel könnte ich dauerhafte gute Laune gar nicht packen. Die Traurigkeit hilft mir auch oft, wieder zu mir selbst zurückzufinden. Weil man ja doch oft bissl davonschwimmt, wenn man so übergut gelaunt ist.

Wichtig ist mir einfach immer – und ich glaube, das ist auch ein Grund dafür, dass diese Emotionen so kommen, wie sie wollen – dass ich sie einfach annehme und zulasse. Viel zu oft will man die Emotionen nicht spüren. Vor allem, wenn sie negativ sind. Aber je mehr ich sie unterdrücke, wegdrücke und weghaben will, umso intensiver kommen sie wieder an anderer Stelle aufgepoppt.

Als ich mich einsam gefühlt habe am Wochenende hab ich das einfach akzeptiert. Ich hab Schildkröte gespielt und den Zustand angenommen, ohne mich selbst zu bemitleiden. Ich hab mir das einfach ein bisschen angeschaut und auch versucht zu verstehen, warum das so ist. Aber ich will das dann auch nicht ewig analysieren. Gefühle kommen und gehen. Punkt. Diese Akzeptanz ist aber so wichtig.

Heute hab ich mich sehr über meine gute Laune gefreut. Und Faxen gemacht. Und was morgen wird? Das werde ich morgen sehen. Gute Nacht!

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It’s a little weird. One day I’m sad and lonely, the next day I am extremely happy and mischievous.

Maybe I was a bit over excited at work today. For no apparent reason. I was just in a good mood and I guess people could tell. No more sadness recognizable.

It helps to know that whatever emotion is there can be gone tomorrow. I know when I feel sad it won’t last. And in return I won’t be forever happy. That’s good because this too costs quite some energy and I couldn’t be this excited for long. And also: I need melancholy and sadness to come back to myself. I tend to lose touch when I am too happy.

What is really important to me is to feel whatever emotion is there. Accept it and let it be. No more “I don’t want to feel this way.” It’s not like I am drowning in this or bathing in sadness and pain. I am just sad, I accept it and that’s it. Sometimes I figure the reason for it, but I don’t get too analytical about things. Emotions come and go. Acceptance is key here. If I try to supress them they will pop up later again and be much heavier then. So I go with what is there. That to me is really the best way to respond to emotions.

Today I was happy about being happy. Why not. If someone would have asked me why on earth I am in such a good mood on a monday – I couldn’t have said. But it doesn’t matter. And tomorrow can be totally different. We’ll see tomorrow. Good night.

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