Achtung, heut wird’s spiritistisch.
Ich bin ja schon lange fasziniert von den Dingen, die wir nicht erklären können. Beschäftige mich mit Mediumship und Psychic Abilities (finde da grad keine deutschen Wörter für). Alles natürlich irgendwie in einem Rahmen, der für mich glaubwürdig klingt. Was heißt: mir ist schon klar, dass es da draußen einen Haufen Spinner gibt, die meinen, einem die Zukunft erklären zu können. Von denen rede ich nicht.
Und ich möchte auch nicht behaupten, dass ich in Sachen Mediumship irgendwelche Fähigkeiten hätte. Das wäre toll, aber jegliche Versuche in die Richtung durchbrechen nur eine ganz winzige Barriere. Doch wenn ich mir die „großen“ Mediums anschaue wie Laura Lynne Jackson zum Beispiel oder Tyler Henry, dann bin ich da jenseits von dem, was die machen. Ich hab die rausgepickt, weil die auch schon wissenschaftlich untersucht wurden und ihre Gehirnaktivitäten gemessen wurden, während sie readings abgehalten haben. Dr. Jeff Tarrant hat über diese und andere Untersuchungen und seine Ergebnisse ein recht spannendes Buch geschrieben.
Wie auch immer – Immer mehr Neurowissenschaftler:innen beschäftigen sich mit diesen Themen mittlerweile und wagen es dabei den Grat zwischen Wissenschaft und Spiritualität zu wandern.
Und ich versuche aus all dem das für mich mit rauszunehmen, was ich gebrauchen kann im Leben. Einerseits versuche ich mit meinen Liebsten, die bereits verstorben sind, eben diesen Kontakt zu halten, den man angeblich halten kann. Über Zeichen und sogenannte „Synchronicities“ im Alltag. Andererseits glaube ich an dieses Spirit Team, Energien, Guides – wie auch immer man das nennen will – die uns dabei helfen, auf den richten Weg zu kommen, zu bleiben, das im Leben zu machen, weshalb wir hier sind. Ich höre dafür grad das Hörbuch „The signs“ von Tara Swart. Seitdem mache ich wieder das, was alle empfehlen: ich fordere Zeichen ein von meinen Guides / meinem Team. Meinen Bruder habe ich neulich gebeten, mir Münzen in den Weg zu legen. Seitdem finde ich fast täglich wieder Münzen. Von Centmünzen bis Euromünzen alles dabei. Und jedes Mal, wenn ich eine finde, muss ich lächeln und bedanke mich bei ihm. Und stecke die Münze in meine Hosentasche. Zu Hause sammle ich alle.
Als ich mir letzte Woche um den Großen Sorgen gemacht hab – gesundheitlich – aber nichts machen konnte, weil ich nicht mal in Wien war, hab ich mein Team gebeten mir einen Regenbogen zu schicken, als Zeichen, dass eh alles okay ist. Als ich in Innsbruck aus dem Zug ausstieg, war vor mir eine Frau mit einer Regenbogenflagge auf dem Rucksack. Ich zögerte. Ich wollte ja einen Regenbogen, nicht nur die Farben. Unsicher ging ich durch den Abend. Regenbogenfarbene Zebrastreifen – nein, das war nicht das, worum ich gebeten habe. Aber ich vergaß meine Bitte, war beschäftigt und surfte später durchs Internet. Ich schaute ein Interview mit einem Wissenschaftler bezüglich der Artemis II Mission. Und der hatte in seinem Büro im Hintergrund eine Kinderzeichnung hängen: ein kindlich gemalter Regenbogen. Der kam so plötzlich und unerwartet, dass ich lachen musste. Und ich wusste: Ok, sie haben sich echt einen abgerackert, meine Guides, um es mir deutlich zu zeigen. Und mir nochmal zu beweisen: Wenn man die Zeichen sucht, wird es holprig und zweifelhaft. Aber wenn man loslässt und es ihnen wahrhaftig übergibt, dann überraschen sie einen.
Gestern hatte ich eine Email im Kopf, aus einer komischen Stimmung heraus. Ich war verwirrt, weil ich nicht wusste, warum ich schon wieder darüber nachdachte, diese Email zu schicken an eine gewisse Person. Also bat ich meine Guides: Wenn es ihre Idee war, die sie in meinen Kopf gesetzt haben, dann sollen sie mir ein klares Zeichen geben: Den Namen der Person irgendwo. Wenn er auftauchen würde, dann würde ich die Email verfassen und schicken. Dann wäre es ihr Wunsch und es hätte vermutlich einen Sinn, den ich nicht sah. Aber der Name kam nie. Ich vergaß auf die Email und nichts passierte. Bis jetzt nicht. Und ich bin froh, das Thema ist schon wieder vom Tisch für mich.
Heute habe ich eine größere Frage gestellt. Ich mag sie hier noch nicht teilen. Als positive Antwort habe ich mir 3 Unendlich-zeichen gewünscht. Also die liegende Acht – wenn ich die dreimal sehe, dann ist es wahr, was ich gefragt habe. Die Idee hatte ich von Tara Swart aus ihrem Buch. Heute Abend saß ich in einer Sitzung im Wohnprojekt. Irgendwann schaute ich ganz unbewusst auf den Notizblock meiner Nachbarin, die das Protokoll führte und nebenbei darauf herumkritzelte. Sie hatte dort ein Unendlich-Zeichen gemalt. Es dauerte eine Weile, bis ich es sah. Mich überkam in dem Moment ein ganz kribbliger Schauer. Das passiert oft, wenn ich meine Guides anspreche. Ob ich noch zwei von den Zeichen bekomme? Es bleibt abzuwarten. Aber Fakt ist: Wenn ich sie suche, werde ich sie nicht sehen. Sie müssen überraschend kommen. Dann weiß ich, dass sie „echt“ sind.
Und jetzt gibt es bestimmt viele, die sagen: Ja klar, das kann man sich alles zurecht legen. Als ich letztens die erste Münze von meinem Bruder fand – es war Ostersonntag – erzählte ich dem Exmann davon, weil der grad dabei war und ich ganz freudig überrascht. Seine Reaktion: „Naja, das kannst du jetzt interpretieren, wie du willst.“ Ich kenne diese Reaktionen und verstehe sie. Ein bisschen. Für viele mag das total dämlich klingen. Unsinnig. Unwahrscheinlich. Haarsträubend. Was auch immer. Und natürlich: 100% sicher können wir nicht sein, weil ja keiner einen Zettel mitschickt wo drauf steht: „Liebe Grüße von Deinem Spirit Team“. Aber Fakt ist: Es macht irre Spaß mit ihnen so zu spielen. Ich bestelle was, ich stelle eine Frage, ich suche Hilfe bei Entscheidungen – und ich bekomme sie. Ich muss dann lächeln. Ich werde ganz aufgeregt. Mein Tag hellt sich absolut auf in solchen Momenten. Und dann ist es doch völlig egal, ob es real ist oder nicht. Dann hat es doch längst seinen Sinn erfüllt.
Ich bin meinem Team da oben, da irgendwo sehr dankbar. Und ihr könnt jetzt halten von mir, was ihr wollt. Gute Nacht.
Sehr spannend! 🙂
ja, absolut!