Was für ein wildes Wochenende, diese lange Himmelfahrtsding voller Regen und Kälte. Auch in mir Regen und Kälte.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr mich das Thema Schule der Kinder aus der Bahn werfen kann und alles in meinem Leben auf „Hold“ setzt. Weil so viel dranhängt. Und vor allem, weil ich es unfassbar schlecht aushalte, wenn Dinge in der Schwebe sind. Ich will sowas geklärt haben. Jetzt. Sofort. Aber da ist man auf die Sprechzeiten der Lehrkräfte angewiesen und diese Machtlosigkeit (Hallo Kontrollverlust!) sind die Hölle für mich. Ich wünsche mir sehr, dass ich das mal abschalten könnte.
Denn eigentlich sind in mir so viele schöne Ideen, die da toben und drauf warten freigelassen zu werden. Viel Kreatives. Aber mir fehlt dann eben der Fokus und die Konzentration. Mehr noch als sonst schon immer. Dennoch habe ich viel gezeichnet, das geht ganz gut wenn nebenbei Podcasts laufen oder das Radio. Wenn ich mich irgendwie geistig dabei ablenken kann.
Gestern war ich noch in einem Kurzgeschichten Workshop. Aber leider haben wir da wenig geschrieben und viel über das Schreiben gehört. Naja, das war irgendwie alles nichts neues und ich hab überlegt, ob ich selbst mal so einen Kurs anbieten sollte. Ich mag es nämlich dann auch in den lesenden Austausch zu gehen. Und in dem Kurs gestern war ich ja nicht, um was über Kurzgeschichten zu lernen, sondern wieder in die Inspiration zu kommen, um solche zu schreiben. Die ist mir nämlich in all den Romanprojekten bissl abhanden gekommen. Früher sind die mir so leicht von der Hand gegangen. Da war es, als würden die Ideen quasi auf der Straße liegen. Aber da finde ich grad nur noch Zigarettenstummel. Na gut, auch das wird sich wieder ändern. Wenn mal alles andere geklärt ist. In zwei Monaten sitze ich mit den Kindern in Island. Ohmmmmmm
Der ESC war da gestern eine gute Ablenkung und nach langem Hin und Her im Kopf hab ich mich entschieden, ihn bei Freunden zu schauen und nicht allein. Denn eigentlich erträgt man den ja allein nicht, da braucht man ja Menschen, mit denen man lacht, den Kopf schüttelt und sich hier und da lustig macht. Am Ende wars eine Zitterpartie, Österreich tat mir unendlich leid und Deutschland kein bisschen. Und jetzt bin ich froh, dass der Trubel ein Ende hat. Und das ewig lange Wochenende auch.