Aufgewacht und den Kopf geschüttelt.
Wilde Träume in der Nacht. Irgendwann, es war noch dunkel, bin ich aufgewacht, weil ein Flugzeug abgestürzt ist. Ich war irgendwo, was weiß ich wo, jedenfalls in Kärnten, warum ich das weiß, weiß ich wiederum nicht. Naja. Ich sagte noch: „Da, dieses Flugzeug, viel zu niedrig. Der Flughafen ist noch zu weit weg.“ Und dann krachte es nicht weit von uns (keine Ahnung, wer da noch war) ins Gelände. Feuer. Rauch. Wie immer in solchen Situationen konnte ich den Notruf nicht wählen. Da geht mein Handy dann nicht, ich finde die Nummer nicht, die Tasten reagieren nicht… jedesmal ist das so. Aber irgendwer hatte schon gewählt und ich rief nur völlig genervt: „Nicht schon wieder ein Flugzeugabsturz! Wieso muss ich das immer miterleben?“ Dann beruhigte ich eine Frau, die völlige Panik hatte, weil sie das auch alles gesehen hat. Ich hab ihr ganz ruhig gesagt, dass die Rettung gleich kommen wird. Dann bin ich aufgeschreckt.
Keine Ahnung, was da los war. Jedenfalls hoffte ich beim schreckhaften Aufwachen mitten in der Nacht, dass nicht wirklich irgendwo ein Flugzeug… Schließlich hatte ich neulich wieder so einen Traum, der sich erschreckender Weise bewahrheitet hat. Der war nicht der erste solcher. Naja. Jedenfalls konnte ich mich irgendwie innerlich beruhigen („nur nicht bewegen“ lautet dann die Devise) und wieder einschlafen. Und dann träumte ich besagte Nachrichtenantworten. Gleich zweimal. Man kennt das. Man träumt etwas, ist erleichtert und will reagieren, wacht dann auf und realisiert: shit, war nur ein Traum. Und nochmal von vorn. Beim finalen weckerinduzierten Aufwachen die Realisierung, dass alles wirklich nur geträumt war und mein Leben noch genau das gleiche ist, wie gestern Abend schon.
Hab vorher trotzdem im Büro gecheckt, ob nicht irgendwo ein Flugzeug… Ist aber nur eines quer gestartet in Split. Ohne Feuer und Rauch. Aufatmen.
Und jetzt rein in diese neue Woche. Wo sich hoffentlich Dinge klären, die mir im Magen liegen.
Apropos Träume: Gestern hörte ich den Podcast „Das Gehirn und der Finger“. Sehr empfehlenswert. Da sprach Dr. Magnus Heier in der Folge Sinne und Sinnestäuschungen davon, dass er manchmal vor dem Einschlafen Fragen stellt, von denen er dann morgens die Antwort weiß. Also so Entscheidungsfragen. Und ich kenne das. Ich hab manchmal früher im Traum die Lösungen für scheinbar unlösbare Mathehausaufgaben gefunden. Und wir alle kennen das ja, mal drüber schlafen. Man muss das Gehirn eben nur bitten, in der Zeit auch für einen zu arbeiten. Konstruktiv. Hilfreich. Und nicht mir Nachrichtenantworten zu schreiben, die dann morgens nicht vorhanden sind. Naja, ich werde mein Gehirn weiter trainieren. Also heute Abend wieder.
Bis dahin habt nen schönen Tag!
Das mit dem Fragen vor dem Einschlafen stellen, finde ich sehr spannend!
ja. ich glaub es braucht ein bisschen übung um sich da drauf einzulassen, aber dann kann das sicher hilfreich sein….