#WMDEDGT im Juli

Sonntag und Ferien, also Ausschlafen doppelt war heute angesagt. Ich war leider um 7Uhr schon wach, kam nicht mehr recht zur Ruhe. Zu viele Gedanken im Kopf, zu viele Fragen an mich selbst. Zu viele Sorgen um die Kinder.

Aber zum Glück bin ich doch nochmal weggedöst, bis irgendwann der Jüngste an meinen Fingern gezupft hat. Da war es fast schon 10, hurra. Wir krochen also langsam aus den Betten und betrachteten diesen vor uns liegenden leeren Tag. Derzeit befinden wir uns wie in einer Warteschleife. Denn morgen ist Abflug nach Island. Bis dahin steht alles irgendwie still, ich hab keine Lust auf Unternehmungen, denn davon haben wir in den nächsten zwei Wochen genug. Ich will einfach nur die Wohnung aufräumen, Wäsche waschen, packen und ab und los. Aber zu allererst: Kaffee!

Der Jüngste richtet mir den Espressokocher her und beginnt dann Spiegeleier zu braten. Wir frühstücken am Balkon. Nebenbei checke ich uns schon ein, denn von Austrian kam über Nacht die Nachricht, dass der Check In geöffnet ist und dann fühle ich mich ja fast genötigt das zu tun. Obwohl noch so viel Zeit ist und die Sitzplätze eh längst fixiert. Egal. What’s done is done.

Dann checken wir mal den Wäscheberg, der hier immer wie beim süßen Brei unaufhörlich anwächst. Ich sortiere dunkel und weiß, das darf dann alles in den Keller in den Waschsalon. Gleich noch ein paar Mülltüten mitgeschleppt und beim Hochbeet im Garten vorbeigeschaut. Da wartete schon die erste reife Gurke auf uns. Fröhliche Ernte, der Jüngste frisst ja Gurken wie andere Bananen. Um allein ihn zu versorgen bräuchte ich wohl vier Hochbeete voller Gurkenpflanzen.

Der Große taucht auch auf, der hat bei einem Freund übernachtet. Im Kinderzimmer regt sich die Tochter mit ihrer Freundin, die bei uns geschlafen hat. In diesem Haus hier ist die Schlafsituation am Wochenende immer kunterbunt. Was dann auch dazu führt, dass hier jeder dann frühstückt, wann er oder sie grad aufsteht und man nie so recht weiß, was danach noch im Kühlschrank ist. Und als endlich alle durch sind, kommt bei mir schon der Mittagshunger. Spaghetti Bolognese vegan. Ist schnell gemacht und super lecker. Wieder nur der Jüngste und ich, die am Tisch sitzen, die anderen noch satt vom Frühstück.

Wir wurschteln uns weiter durch den Tag. Erste Klänge vom Donauinselfest sind zu hören. Irgendwann schicke ich den Jüngsten die Wäsche holen und beginne sie aufzuhängen. Er telefoniert mit seinem Freund, der spontan mit ihm ins Kino will. Also bringe ich ihn zum Praterstern und düse zurück in die Wohnung. Da sitzt inzwischen der Ex mit seiner Freundin am Tisch und spielt mit der Tochter Stadt Land Vollpfosten. Ein gemeinsames Kaffeetrinken war ausgemacht, bevor die Kids den Papa für zwei Wochen nicht sehen. Wir plaudern. Der Große kommt auch kurz dazu. Wir plaudern noch mehr und besprechen den Sommer. Irgendwann sind alle wieder weg, dafür ist der Jüngste vom Kino zurück. Mit ihm backe ich ein paar Semmeln und wir essen wieder mal allein zusammen. Jetzt sitzt er in der Wanne und ich am Sofa. Die Tochter ist bei ihrer Freundin. Der Große wieder unterwegs. Die Musik vom Donauinselfest wird lauter, gerade singt Kamrad „So good“ und man kann echt mitsingen. Ich hab ja nie Bock auf dieses Event, sind mir immer viel zu viele Menschen da. Aber praktisch, dass man hier quasi ein Balkonkonzert hört, weil wir so nah an der Donau sind.

Später wollen die Kids noch Spiderman schauen, wir müssen uns noch updaten, damit wir Ende Juli dann bereit für den neuen Film sind. Und morgen können wir endlich endlich endlich alle alles packen und um diese Zeit morgen sitzen wir dann schon im Flugzeug, warten auf den Abflug ins schönste Land der Welt.

Noch mehr von diesen #wmdedgt könnt Ihr drüben lesen bei Frau Brüllen.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Almi

    Supernetter Vor-Urlaubsbericht. Schönen Urlaub! 🙂

Schreibe einen Kommentar