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Inspiration sein

Irgendwann in jungen Jahren habe ich den Glauben gefasst, dass ich nichts besonderes bin. Ich hatte nie viele Freunde und Freundinnen, ich hab nicht viel von mir selbst gehalten und war viel allein. Ich war nie eine von den Beliebten, nie unter den „Coolen“. Wobei ich eigentlich nie wirklich wusste, was andere über mich dachten. Ich hatte mir da mein eigenes Bild zurecht gemalt.

Ich hatte immer viele Ideen im Kopf, aber nie wäre mir in den Sinn gekommen, dass sie etwas besonderes sein könnten. Somit hielt ich sie auch meistens im Kämmerchen versteckt und wenn ich mich in den sozialen Medien hinaus wagte damit, dann nur ganz vorsichtig. Und somit war dann auch die Resonanz eine sehr vorsichtige. Was mich darin bestätigte, dass alles das, was ich tat, nichts besonderes war.

Seit einigen Monaten nun praktiziere ich aktiv Selbstliebe und Selbsthypnose. Wobei die Selbsthypnose eher ein Werkzeug ist, mit Hilfe dessen ich dann die Selbstliebe in mein Unterbewusstsein schicke. Denn da gehört sie doch hin. Da liegt das Muster begraben, das ich mir all die Jahre zurechgelegt habe. Dass ich nichts Besonderes bin. Dass ich nicht wirklich gut bin, in all dem, was ich tue. Dass ich einfach nur so ein 0815 Mensch bin, der gern mehr erreichen würde im Leben. Aber wohl nicht zu denen gehöre, denen das gelingt. Nicht erreichbar für mich. Um diese alten, fest eingebrannten Denkmuster zu überschreiben mit neuen, braucht Zeit, Energie und Geduld. Aber nach allem, was ich bereits ausprobiert habe über Coachings, Therapie und Online Kurse, halte ich das nun für den einzig wahren Weg. Wenn wir nicht anfangen uns selbst zu lieben, zu schätzen, zu respektieren und zu begehren – wie sollen es dann die anderen tun?

Wenn ich mich umschaue im Internet, wer mich da so inspiriert, wer mir da so gefällt – langfristig – dann sind das die Personen, die überzeugt von sich selbst sind, ohne dabei überheblich oder arrogant zu sein. Es sind die, die sich verletzlich zeigen, ohne zu jammern. Die reflektieren und feststellen und dennoch sagen: Das bin ich. So bin ich und ich bin vollkommen und genug, so wie ich bin. Und meine Angebote sind es auch. Wow. Ja, diese Menschen faszinieren mich. Ich spüre durch ihre Sprache, ihre Fotos, ihre Kommentare, ob sie echt sind, authentisch und wahrhaftig.

Und nach und nach spüre ich, dass auch ich diese Wirkung habe nach außen. Weil sie in mir etwas bewegt. Weil ich selbstbewusster werde, weil mein eigener Selbstwert steigt. Weil ich weiß, dass ich besonders bin. So wie jeder Mensch besonders ist und etwas zu geben hat. Nur geben nicht alle. Ich habe viele Talente und Fähigkeiten, die ich nun auch endlich nutze und mit denen ich gestalte und andere Menschen inspiriere. Denn das kann ich und das tue ich. Ohne es unbedingt zu wollen. Es geschieht, wenn wir es zulassen. Wenn wir es uns selbst erlauben und damit auch allen anderen.

Dann strahlen wir.

Dann leuchten wir.

Dann sind wir pure und echte Inspiration.

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