Wir standen direkt vor dem Gletscher und ließen uns von der Wucht der Natur einnehmen. Mit jedem Schritt hierher war es kälter geworden. Das Eis lag still, aber gewaltig vor uns und starrte uns an. Wir starrten zurück. Die Vorstellung, was passieren würde, wenn die Wassermassen plötzlich schmelzen würden, ließ mich noch mehr frieren. Selten hatte ich mich so klein gefühlt. Weiter vorn hatte es Markierungen gegeben, bis wohin der Gletscher einst gereicht hatte. Die Veränderungen der Natur waren hier deutlich.

Nach einer ruhigen Nacht im Zelt nur wenige Meter vom Gletscher entfernt packten wir alles zusammen, schnürten Schlafsäcke und Packtaschen an unsere Räder, so wie wir es die letzten zehn Tage getan hatten. Und dann machten wir uns auf den Rückweg Richtung Reykjavik. Skaftafell war der weiteste Punkt unserer Radtour geworden. Mit einem Abstecher nach Gulfoss waren wir der Ringstraße gefolgt und sind täglich vom Zauber der Landschaft begleitet nach Osten getreten. Von hier aus ging es nun zurück aber das Fernweh hatte sich bereits in unsere Taschen eingeschlichen.

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